Das Ensemble der Pension Schöller

Die Schöller-Festspiele wären nicht möglich ohne das große Engagement des Ensembles um Prof. Peter Schroth und die vielen Unterstützer.

Das Ensemble der Schöller-Festspiele:
Prof. Peter Schroth (Regisseur), Thomas Harms, Anna Hopperdietz, Hans-Peter Jantzen, Catharina Struwe, Jan Schönberg, Peter Princz, Oliver Seidel, Kai Börner und Laura Maria Hänsel.
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Prof. Peter Schroth (Regisseur)

Nach seinem Diplom an der Theaterhochschule Leipzig arbeitete Peter Schroth zehn Jahre als Schauspieler an großen Theatern der ehem. DDR. Seine Tätigkeit als Regisseur nahm er 1971 auf. Bis heute hat er über 100 Stücke inszeniert, u.a. am Deutschen Theater Berlin, in Halle, Schwerin, Dresden, Köln, Stuttgart, und Lissabon. Eine weitere Station führte ihn nach Weimar, wo er von 1983-1987 Schauspieldirektor am Deutschen Nationaltheater war. Zwischen 1992 und 1995 war Peter Schroth Chefregisseur am Carrousel Theater an der Parkaue in Berlin; es folgte die Schauspieldirektion am Staatstheater Karlsruhe von 1997-2001. Neben seiner Regiearbeit unterrichtete Peter Schroth Schauspiel an der Theaterhochschule Leipzig und seit 1977 an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, an die er als Professor für Regie berufen wurde. Von 1987-1992 leitete er dort als Direktor das Institut für Schauspielregie. Seit 2001 lebt Prof. Peter Schroth als freischaffender Regisseur, Theaterpädagoge und Autor in Berlin und Koppenbrück.

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Thomas Harms

Thomas Harms studierte an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin. 1982 führte ihn sein erstes Engagement an das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin, wo er bis 1990 blieb. Nach drei Jahren am Stadttheater Lüneburg folgte 1993 der Wechsel an das Staatstheater Cottbus, an dem er bis heute als Schauspieler arbeitet. 2003 erhielt er dort den Max Grünebaum-Preis der Max Grünebaum-Stiftung für besondere künstlerische Leistungen. Thomas Harms war Darsteller in mehreren Filmproduktionen, u. a. in Polizeiruf 110 oder in ZDF-Produktionen. 

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Anna Hopperdietz

Anna Hopperdietz arbeitete 2005 das erste Mal mit Peter Schroth. Sie sprachen sofort eine Theatersprache. Hopperdietz spielte Schroths Eve in heinrich von Kleists „Der zerbrochene Krug“ und die Adriana in Shakespeares „Komödie der Irrungen“. Ihre schauspielerischen Wege führten sie u.a. an die Theater in Senftenberg, Saarbrücken, Stendal, Neustrelitz und Leipzig. Zu ihren Lieblingsrollen gehören die Margherita aus „Bezahlt wird nicht“, Gretchen in Goethes „Faust“ und der Seppi in „Räuber Hotzenplotz“. Anna Hopperdietz lebt in Leipzig und arbeitet dort als freischaffende Schauspielerin. (Foto: Mirjam Knickriem)

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Hans-Peter Jantzen

Hans-Peter Jantzen studierte von 1962-1966 an der Theaterhochschule Hans Otto Leipzig. Nach seinem Abschluss wurde er als Schauspieler am Theater Freiberg (Sachsen) engagiert, es folgten Engagements am Staatsschauspiel Dresden (1969-1975) und seit 1976 am Theater der Stadt Cottbus. 1986 war Hans-Peter Jantzen Intendant am Theater der Bergarbeiter Senftenberg. Im Laufe seiner Karriere arbeitete er u.a. mit den Theaterregisseuren Fritz Westphal, Hans-Dieter Müde, Peter Röll, Dieter Roth, Alejandro Quintana, Christoph Schroth, Peter Schroth, zusammen. Einige seiner wichtigen Rollen sind Big Daddy in „Die Katze auf dem heißen Blechdach“ (Williams), Herr Schulz in „Cabaret“ (Materoff/Kander), Philipp in „Don Carlos“ (Schiller), Ronnie in „Die Eier des Kaiman“ (Claus), Vater in „Die Marquise von O.“ (Bruckner/Kleist), Orgon in „Tartüffe“ (Moliere), Eddie in „Blick von der Brücke“ (Miller) und Estragon in „Warten auf Godot“ (Beckett).

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Catharina Struwe

Catharina Struwe studierte an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam-Babelsberg Schauspiel. Seit 1986 ist sie Ensemblemitglied der Neuen Bühne  in Senftenberg, wo sie u.a. als Mephisto in „Faust I + II“, als Sarafima in Nikolai Erdmans „Der Selbstmörder“ (Regie: Sewan Latchinian), als resolute Wirtin Josepha Voglhuber im Singspiel „Im weißem Rösl“ (Regie: Johannes Zametzer) und als Antonio in Shakespeares „Der Sturm“ (Regie: Manuel Soubeyrand) zu sehen war. Unter der Regie von Peter Schroth spielte sie u.a. in Heinrich von Kleists „Der zerbrochene Krug“ die Rolle der Marthe Rull. (Foto: Dorit Günter)

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Jan Schönberg

Jan Schönberg wurde 1977 in Finsterwalde geboren. Seine Kindheit und Jugend wurde durch Musik (Musikschule, Gospelchor, div. Bands) und Kampfkunst (Familienunternehmen) geprägt. Von 1998 bis 2004 hat er in Berlin gearbeitet und studiert (Geschichte). Seit 1999 bis 2006 ist er Mitglied der Off-Theatergruppe Puta-madre. Am Michael-Tschechow-Studio Berlin absolvierte er von 2007-2010 sein Schauspielstudium. 2012-2015 Ensemblemitglied der Neuen Bühne Senftenberg und seit 2015 regelmäßiger Gast. Eigene Stücke: u.a. "Elvis, der King und Ich", 2013; "Dachbodenfund, Lieder, die das Leben schreibt", 2019. Er ist selbständig-freiberuflicher Schauspieler, Musiker, Regisseur und KungFu-Lehrer.

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Peter Princz

Peter Princz wurde 1970 in Riesa geboren. Nach seinen Ausbildungen zum Instandhaltungsmechaniker und zum „Staatlich anerkannten Erzieher“ absolvierte er von 1995-1999 an der HMT Leipzig sein Schauspielstudium mit dem Abschluss Diplomschauspieler. Engagements hatte er im Deutschen Nationaltheater Weimar 1997 – 1999, im Staatstheater Kassel 1999 – 2001, im carrousel Theater Berlin 2003 – 2005 und im Staatstheater Cottbus 2006 – 2008. Seit August 2016 hat er ein Engagement am Theater Plauen-Zwickau.

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Oliver Seidel

Oliver Seidel wurde 1977 in Berlin geboren und studierte nach seinem Abitur Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Nach seinem Abschluss 2002 ging er unter der Intendanz von Heinz Klevenow an das Senftenberger Theater. Dort begegnete er 2004 Peter Schroth erstmalig in der Arbeit an Heinrich von Kleists "Der zerbrochene Krug". Von 2008 bis 2013 war Oliver Seidel festes Ensemblemitglied am Staatstheater Cottbus, seit der Spielzeit 2014/15 am Anhaltischen Theater Dessau, wo er u.a. als Titelfigur in Henry Purcells "King Arthur" und als Wagner in Goethes "Faust" zu sehen ist.

Foto: C. Reif

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Kai Börner

Geboren in Karl-Marx Stadt, heute Chemnitz. 1995-1999 Studium an der Hochschule für Musik und Theater Rostock; während der Studienzeit erste Filmerfahrung mit der Hauptrolle im Kurzfilm „Das Lächeln“ in der Regie von Günter Gülle; 1999 Gewinner des Förderpreises für Schauspielstudenten des Bundesministers für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie München. Im Anschluss an das Studium Engagement am Theater Augsburg; seit 2000 Schauspieler am Staatstheater Cottbus.

2002 Max-Grünebaum-Preis der Max Grünebaum-Stiftung Cottbus für besondere künstlerische Leistungen am Staatstheater Cottbus. Im Oktober/November 2007 drehte er für Senator Film den Kinofilm „Whisky mit Wodka“ in der Regie von Andreas Dresen, Rolle: Tillmann Korn.

Zusammenarbeit mit den Regisseuren Rudolf Koloc, Alejandro Quintana, Christoph Schroth, Harald Vallgårda, Esther Undisz, Jörg Steinberg, Bettina Jahnke, Martin Schüler, Wolf Bunge, Annett Wöhlert, Holger Schulze, Matthias Thieme.

www.kai-börner.de
(Foto: Hupfeld)

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Laura Maria Hänsel

Laura Maria Hänsel wurde 1986 in Karlsruhe geboren und wuchs in Heidelberg auf. Heute lebt sie in Potsdam. Von 2006 bis 2010 studierte sie Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig und erhielt ihren Diplomabschluss. Von 2011 bis 2014 war sie Ensemblemitglied am Staatstheater Cottbus, wo sie 2012 mit dem Max-Grünebaum-Preis ausgezeichnet wurde. Im selben Jahr erhielt sie eine Nominierung als „Nachwuchsschauspielerin des Jahres“ in der Fachzeitschrift Theater heute. Von 2015 bis 2018 war sie am Theater Bielefeld engagiert. Darüber hinaus arbeitet sie in Film und Fernsehen: „Die Spezialisten...“, „In aller Freundschaft“. Seit 2018/19 ist sie festes Ensemblemitglied am Hans Otto Theater.

Foto: Vera von Reinersdorff